Rückblick: „Freiheit ist eine Frau – (Ost)europäische Stimmen im Ruhrgebiet“

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Im Rahmen des Polish Freedom Weekends fand am Sonntag, den 16. November 2025, im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen die Veranstaltung „(Ost)Europäische Stimmen im Ruhrgebiet – Freiheit ist eine Frau“ statt. Es war ein bewegender Nachmittag voller inspirierender Beiträge und intensiver Diskussionen. Die Veranstaltung war ausgebucht, das Interesse groß und die Publikumsbeteiligung rege. Ein voller Erfolg!

Seit dem 19. Jahrhundert prägen osteuropäische Frauen wie die Ruhrpolinnen das Leben und die Geschichte des Ruhrgebiets. Die Veranstaltung rückte ihre Perspektiven in den Mittelpunkt: zwischen Herkunft und Ankommen, zwischen Erinnerung und Engagement. Vier Frauen teilten ihre persönlichen Geschichten: über Anpassung, Integration, Erfolge und Misserfolge, Veränderung und die Suche nach dem eigenen Selbst.

Neben einer Führung durch den Denkmalpfad bot die Diskussionsrunde Raum für einen lebendigen Austausch, der von eindrucksvollen Wortbeiträgen begleitet wurde. Dabei wurde deutlich, welche gesellschaftliche Kraft entsteht, wenn Frauen aus Polen, der Ukraine, Belarus und Russland in NRW zusammenkommen – wenn auch nur exemplarisch – für Freiheit, Demokratie und ein lebendiges Miteinander.

Veranstalter: Polnischer Sozialrat e. V.  & Stiftung Zeche Zollverein und Polnisches Institut Düsseldorf

Kooperationspartner: Pavtera e. V., dePerspektive, DACH e. V. 

Teil der Reihe: Polish Freedom Weekend des Polnischen Instituts Düsseldorf (2. Ausgabe: „Freiheit ist eine Frau“)

Konzeption: Joanna Szymanska-Bica

Begrüßung:  Rafal Damian Sobczak, Direktor des Polnischen Instituts in Düsseldorf

Moderation: Katarzyna Schieweck

Diskussionsteilnehmerinnen: Marina Mirau, Anna Hübsch, Olga Dutko und Nadeya Karakulka,

Musikalische Umrahmung: Zambal (Nadeya Karakulka)

Foto: Robert Siera