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1982 - 2000

Zeitungsartikel, Presseinformationen, offizielle Dokumente - Polen in Berlin

Mitarbeit: Ewa Giedroje, Celina Kwiatek-Mack, Thomas Linder, Hans-Peter Meister, Margaret Wohlan, Iwona Wyszynska

ViSP: Witold Kaminski

copyright Polnischer Sozialrat in Berlin 2001

Mit Unterstützung des Außenministeriums der Republik Polen

 

Themenübersicht

Die Dokumentation ist nach Sachthemen geordnet. Durch Anklicken des interessierenden Themas, gelangen Sie sofort zu den gewünschten Dokumenten und Inhalten.

Einführung

Einführung Polen in Berlin wecken die unterschiedlichsten Assoziationen. Für die einen sind sie die netten Nachbarn von nebenan, für die anderen sind sie abstrakte, weil nur aus der Presse bekannte Wesen, die deutsche Autos stehlen. Manche erinnern sich an die Tausende auf dem Polenmarkt, oder an diejenigen, welche die Berliner Kantstrasse von der Unterhaltungs-elektronik restlos "befreit" haben. Wenige erinnern sich noch an die "polnischen Freiheitskämpfer", die Anfang der 80er Jahre, als Vorboten des Zerfalls des real dahinsiechenden Sozialismus in Berlin eingefallen sind und nach der Ausrufung des Kriegszustandes nicht vollständig nach Hause zurückkehrten. Für eine weit größere Zahl sind die polnischen Bauarbeitern, die das größte deutsch-polnische Projekt - den Potsdamer Platz, "billig und willig" - wie bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts - vorangebracht haben.

In Wirklichkeit handelt es sich um die unterschiedlichsten Menschen - solche die dereinst Polen verlassen haben und die, welche in Berlin geblieben sind: mit deutschem Paß oder einem polnischen, in den ein Stempel: Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltsbefugnis, Aufenthaltsberechti-gung oder Aufenthaltsbewilligung zu finden ist. Manche haben sogar gar keinen Pass. Sie sind so, wie viele andere Menschen dieser Stadt - verschieden, gleich und zugleich in ihrer Vielfalt kaum zu erfassen.

Als Berlin noch Westberlin war

Auf der Jagd nach begehrten Devisen: Mehr polnische als türkische Schwarzarbeiter in der Bundesrepublik (Tagesspiegel vom 30.12.1987)

Zeitarbeit für 50.000 Polen?: NRW-Innenminister Schnoor bringt sich mit einem überraschenden Vorstoß in die Medien (Tagesspiegel vom 18.07.1989)

Solidarnosc baut sich in Berlin ein Kulturzentrum: Bücher und Galerie für Exil-Polen (Berliner Morgenpost vom 30.05.1982)

Seelsorge für Polen in Berlin, Gotteshaus für 1.200 Gläubige in Polen (Berliner Morgenpost vom 14.03.1982 und vom 21.01.1083)

Zur Situation polnischer Staatsbürgerinnen in Westberlin: ein Interview mit Vertretern des Polnischen Sozialrates (Prowo, Null-Nr. 05 vom 03.11.1989)

Im Krisenfall hilft der Sozialrat (Dialog, 05/1996)

Aus polnischer Sicht: Die politische Wende und die deutsch-deutsche Vereinigung

Polinnen zwischen Volksgemeinschaft und Abschiebung(ca. 1990)

Jetzt sind die Polen dran!: Achtung - Polen! Sie verlassen JETZT-sofort-WEST-Berlin(Zeitschrift der Alternativen Liste ca. 1989, S. 49 - 50)

Polen - ungeliebte Berliner? = Palcy - niekochani Berlinczycy (Stachel, 1989)

Eine Botschaft wurde "befreit" (TAZ 19.06.1990)

Massenansturm polnischer Besucher blieb gestern aus: 50.000 nutzen ersten Tag der Visafreiheit für Deutschlandbesuch (Tagesspiegel, 09.04.1991)

Bei den Polen entschuldigen: CDU - Abgeordneter verurteilt die antipolnischen Reaktionen auf die Grenzöffnung (TAZ vom 10.04.1991)

Das Ende der Frontstadt 8.000 Polen auf dem Wochenmarkt in West-Berlin; die Mauer wird durchlässiger - nur nicht für DDRler (TAZ, März 1989)

Stellungnahme des Polnischen Sozialrates zur neuen Weisung zur "ausländerrechtlichen Behandlung von Ostblockangehörigen" (1990)

Die Auswirkungen der neuen Weisung (Pressemitteilung ca. Anfang 1990)

Protest gegen Einreisebeschränkungen für polnische Staatsbürger: Presserklärung des Polnischen Sozialrates (01.09.1990)

Der Massenrausschmiß der Polen beginnt: Innensenator will Tausende von Polen und andere Osteuropäer abschieben; AL und Ausländerbeauftragte dagegen; Polnischer Sozialrat protestiert massiv; Fußtritt statt Handschlag; zur drohenden Ausweisung von Polen aus Berlin (TAZ Berlin, 02.02.1990)

Kein Rausschmiß: Altfallregelung für polnische Staatsbürgerinnen in Berlin; Innensenator Pätzold will Weisung für Flüchtlinge aus Osteuropäischen Ländern nachbessern; Stichtagsregelung gibt Polen Aufenthaltsrecht in West-Berlin: Vertrauensschutz für abgelehnte Asybewerber - Weisung verändert (TAZ 15.02.1990)

Polacy w Niemczech (Einladung ca. 1990)

Aufschub vor dem Rausschmiß: Auslandsbehörde darf vorerst keine Ausreiseaufforderungen an Pol(inn)en verschicken; Polnische Bürger haben sich sogar an die UNO gewandt (TAZ 03.02.1990)

Polen sollen Koffer packen: neue Regelung für Flüchtlinge aus Osteuropa: Berlin folgt damit dem Beschluss der Innenministerkonferenz; statt Gleichstellung faktisch Schlechterbehandlung (TAZ Februar 1990)

Das lässt der Willkür breiten Raum: Polnischer Sozialrat in West-Berlin zu den neuen Einreisebeschränkungen für Polinnen(TAZ 03.09.1990)

Heilige Kühe schlachten?: Die Auseinandersetzungen um Aussiedler gerät in der AL zum Streit (TAZ ca. 1990)

Ein politische Instinktlosigkeit: Protest gegen Einreisebeschränkungen für Polen (TAZ 03.09.1990)

Flüchtlinge fallen aus dem dem historischen Rahmen: AL bezichtigt SPD, sich nicht an Vereinbarungen in der Ausländer politik zu halten; Polnischer Sozialrat über Kritik an Neuregelung für Ostblockflüchtlinge (TAZ 17.11.1989)

Mehr Mumm: Rot-Grüne Flüchtlingspolitik im Schatten des 9. November (TAZ 17.11.1989)

Polinnen und Polen, die ungeliebten Flüchtlinge (1990)

Vom Freiheitskämpfer zum Wirtschaftsflüchtling: unter polnischen Bürgern regt sich Widerstand gegen die neue Weisung zu Ostblockflüchtlingen; die Zahl der Betroffenen ist noch unklar; Vorurteile gegen Polen in beiden deutschen Staaten; "Gesamtdeutscher Entwertungsprozeß" (TAZ ca. 1990)

Rechte für Polen gefordert: Polnischer Sozialrat fordert Altfallregelung für Polen, die vor dem 01.12.89 eingereist sind; viele Ausländer haben Angst, in deutsch-deutscher Euphorie unterzugehen (TAZ ca. 1990)

 

Fremdenfeindlichkeit - Polenfeindlichkeit

Fernschreiben vom 4. September 1939 Nr. 33.236 (An die Stapo(leit)stellen (1939)

Sind Polen Araber? Polen wollen Minderheitenstatus in Deutschland (Stachel Nr. 3 - 4 1991)

Nie wurde ich so gedemütigt; der polnische Familienvater Zygmunt P. wurd "kurdischer Schutzgelderpresser" verhaftet, von der Polizei mißhandelt und vier Wochen in U-Haft gesteckt; Polnische Botschaft fordert Entschädigung (TAZ 22.11.1993)

Forderungen: Rechte aus dem Nachbarschaftsvertrag (Polen und Wir Nr. 2/93)

List otwary do czlonkow Rzadu polskiego: Polska Rada Spoleczna w Berlinie(Solidarnosz Szczecinska-80 Nr. 3(123) ca. 12/90; 01/9)

Polnischer Sozialrat legt Forderungskatalog vor, Konkrete Entscheidungen für Minderheiten in Deutschland: Polnischer Sozialrat; Polen sicherer Aufenthaltsstatus schaffen; Auslandspolen fordern mehr Rechte (Der Tagesspiegel 06.11.1992)

Brief von Norbert Blüm an den Vize-Vorsitzenden der Polnischen Sozialrates vom 22. Januar 1992

SPD: Keine neuen Barrieren errichten: Gespräch mit Klaus Landowsky (Volksblatt April 1991)

Sozialrat: eine Chance für die Stadt (Berliner Zeitung 1991)

Ausländerpolitik als Vergangenheitsbewältigung (Polen und Wir Heft 4/98, 15. Jahrgang)

Polnischer Sozialrat fordert entschiedene Bestrafung der Schuldigen am Kessel von Frankfurt/Oder: Presseerklärung vom 28.03.1995

Ein Büro, das es nicht geben dürfte: Erstmals in Europa gründen Ausländervereine ein Büro, das bei Diskriminierung und Rassismus jeder Art helfen soll (TAZ 20.11.1996)

Integration oder Assimilation (Dialog 1/96 S.45)

Identität der Polen in Deutschland

Umfrage: Polen fühlen sich wohl in Berlin (Tagesspiegel 20.01.1994)

Zur Situation polnischer Menschen in Berlin: Interview mit Witold Kaminski (Volksblatt April 1991)

Sozialrat: eine Chance für die Stadt (Berliner Zeitung April 1991)

SPD: Keine neuen Barrieren errichten (unbekannte Quelle)

Die verdrängte Minderheit: polnische Aussiedler und Polen in Berlin (Zeitschrift der Alternativen Liste September 1989)

Wächst nun ein neues Selbstbewußtsein?: über eine offiziell nicht existente Minderheit(Dialog Nr. 3/4 1991)

Probleme mit den Polen: Legal, Egal, Illegal

Moderne Sklaven auf dem Bau: Polnische Werkvertragsarbeiter werden schamlos ausgebeutet (Junge Welt 01.06.1995)

Heimlich in Deutschland (Die Zeit Nr. 27 25.06.1998)

... wir haben keine andere Wahl: Leben polnischer Vertragsarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland (Neues Deutschland 08.06.1993)

Ohne Hilfe der Saisonarbeiter bliebe die Küche kalt/Rotations "Gastarbeiter" aus dem Osten (Sächsische Tageszeitung 1995)

Sozialdemokraten, erinnert Euch Eurer Tradition!:Ausländische Bauarbeiter (Der Tagesspiegel vom 23.05.1996)

Vom Freiheitshelden zu einem Wirtschaftsschmarotzer (Neues Deutschland ca. 1993)

Zweirad ohne Motor: fast wie 1964: Gastarbeiter-Begrüßung am Bahnhof Lichtenberg(Der Tagesspiegel 01.07.1998)

Nur noch einen gelben Tretroller wert: Polnischer Sozialrat und Aktion Sühnezeichen wiederholen die Ehrung des millionsten Gastarbeiters; Willkommen in der Schattenwirtschaft, firmieren "der Pole" und seine promovierte Putzfrau nur noch als Illegale (Die Tageszeitung vom 01.07.1998)

Tretroller und Aldi-Präsente für polnische "Schwarzarbeiter"; Spektakel auf Bahnhof Lichtenberg nach Widersprüche in Ausländerdebatte deutlich (Märkische Oderzeitung vom 01.07.1998)

Vom Freiheitskämpfer zum Wirtschaftsflüchtling: Kritik an der rechtlichen Situation von Polen in Berlin: Schwarzarbeit (Berliner Morgenpost vom 11.06.1993)

Ausländische Arbeiter nicht zu Sündenböcken der Politik machen: Polnischer Sozialrat zu Diskussion um Billiglohn in Deutschland. (Leipziger Volkszeitung vom 11.04.1996)

Arbeitserlaubnisse für Osteuropäer gestoppt (Tagesspiegel vom 24.07.1997)

Ausländische Bauleute fühlen sich betrogen: kein Tariflohn - Polen klagen gegen Arbeitgeber (Tagesspiegel 23.03.1997)

Zwei Monate ohne Lohn: polnische Bauarbeiter geprellt (Märkische Allgemeine vom 23./24.01.1999)

Polnische Bauarbeiter sitzen in Potsdam fest: kein Lohn seit Ende ´98: kein Geld für Ticket nach Hause (Potsdamer Neueste Nachrichten vom 23./24.01.1999)

Die "Sklaven" von nebenan: viele Bauarbeiter aus Polen werden in Deutschland hemmungslos ausgebeutet (Der Tagesspiegel vom 01.06.1996)

Ohne Netz und doppelten Boden - z.B. Polnische Senioren in Berlin

11. Weddinger Sozial- und Gesundheitskonferenz 18. Juni 1997 (Referat - Manuskript von Karolina Marynowska)

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Archivmaterial: Ausländer nach den häufigsten Staatsangehörigkeiten 1987(Ausländerzentralregister)

ZAPO (In: Migration und öffentliche Gesundheit: Informationsdienst Nr. 1/99)

Byc Polakiem w Niemczech: Emerytury: 10 lat pracy w Polsce liczy sie ja 1 rok pracy w Niemczech (Prawo i zycie, 30.03.1996, S. 0 - 31)

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Interesujacy i potrzebny poradnik; Poradnik dla Polakow w Berlinie (Samo Zycie vom 01.05.1996)

Frauen in Osteuropa: Existenz im Niemandsland

Es gibt kein gelobtes Land: soziale und rechtliche Situation von Polinnen in Berlin(Contraste, Dezember 1990, S.9)

Pendlerinnen (Marxistische Blätter Nr. 4/99, S. 33 - 34)

Die Schule des Läbbens: Berliner Haushalte lassen putzen - von Polinnen (Berliner Zeitung vom 06.08.1999)

Zufluchtswohnung für von Frauenhandel betroffene Osteuropäerinnen in Berlin(Senatsverwaltung für Arbeit, berufliche Bildung und Frauen, Pressestelle, Pressemitteilung vom 10.09.1999)

Warenkreislauf Frauenkörper: Kriminalitätsbekämpfung; nicht den Täterinnen sagen Justiz und Polizei den Kampf an; sondern den illegalen Einwanderinnen (Freitag Nr. 48 vom 21.11.1997, S. 18)

Sklavinnen für den Westen: Frauenhandel: ein Bombengeschäft (Die Woche vom 13.08.1999, S. 18 - 19)

Illegalisierung und Kriminalisierung von Migrantinnen aus Osteuropa (ZAPO: Dokumentation der Tagung, Kongreß der "ASTEN", Tagung "Wie man Menschen von Menschen unterscheidet. Praktika der Diskriminierung, Kriminalisierung, Illegalisierung" vom 07. - 08.11.1997)

Hoffnung, Demütigung und Enttäuschung: Menschenrechtsverletzungen, gesundheitliche Belastungen und Gesundheitsversorgung von Frauen in der Migration(Sozial Extra Nr.9/1999, S. 19)

Naturkatastrophen - Die einzige Chance zur Solidarität?

Hilfe für Hochwasseropfer in Polen: ein Dank an die Spender und ein Bericht über eine ungewöhnliche Aktion (Polen und wir, Nr. 4/97)

Breslau: Angst vor dem Winter nach der Flut: Viele Opfer des Hochwassers sind auf sich allein gestellt: Stadtverwaltung ist mit Millionenschäden überfordert (Märkische Oderzeitung vom 27.08.1997)