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Filmworkshop - Bericht

Filmworkshop “Zeige deine Herkunft!”: 1. Februar – 5. Februar 2016

Zusammenfassung

Was bedeutet Heimat, wie kann man seine Herkunft zeigen und was macht die Vielfalt der Nationen so besonders? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzten sich die Teilnehmer des Filmworkshops „Zeige deine Herkunft!“ an ihrem ersten Tag auseinander.

Ergebnis der gemeinsamen Arbeit ist ein Fragenkatalog, der später zum Einsatz kommen soll. Danach folgte eine Schauspieltraining. Die Kinder sollten improvisieren und in Kleingruppen auf der Bühne zeigen, wie sie ihre Herkunft schauspielerisch darstellen können.
Zum Schluss setzten sich die Teilnehmer in drei Gruppen damit auseinander, welche Inhalte und Botschaften sie in dem Film vermitteln wollen. Dem Schwarz/Weiß-Denken möchten die Jugendlichen in ihrem Film die Botschaft „Wir sind bunt!“ entgegensetzen.

„Ruhe bitte, wir drehen!“, „Ton ab!“, „Ton läuft!“, „Kamera läuft!“. Am zweiten Tag des Filmworkshops drehte sich alles um die richtige Kameratechnik und -bedienung, sowie um Licht, Bild und Ton. Schließlich gab es einen praktischen Übung, bei der jeder eine feste Rolle hatte. Welche Rollen dies sind und welche 

Aufgaben beim Filmdreh konkret anfallen, diskutierten die Jugendlichen nach der Gruppenübung. 

„Und... Action!“ hieß es am dritten Tag unseres Filmworkshops. Die Teilnehmer übten das  Gelernte, indem sie zunächst sich selbst interviewten und filmten und anschließend ihre „Helden“, also Menschen, die wie sie in Berlin leben, aber aus einem anderen Land kommen. Außerdem machten sie sich Gedanken darüber, worum es in ihrem eigenen Film gehen soll.

Im vierten Tag des Filmworkshops „Zeige deine Herkunft!“ haben die Teilnehmer letzendlich ihren ersten eigenen Film gedreht! Für den Dreh scheuten sie keine Mühen und trotzten Regen und Kälte, widrigen Lichtverhältnissen und unvorhersehbaren Hindernissen. Am Nachmittag diskutierten sie über ihre Erlebnisse, Herausforderungen und Emotionen beim Dreh. Unter dem Motto „Draw my life“ brachten die Teilnehmer die wichtigsten Stationen ihres bisherigen Lebens zu Papier und wurden dabei gefilmt. In kurzen, von der Kamera begleiteten Statements erklärten sie, was es mit ihrem gezeichneten Lebenslauf auf sich hat und wie sie in Berlin gelandet sind. Auch diese Szenen werden Teil des Films „Zeige deine Herkunft!“ sein. Mit einem Gruppenfoto endete der vierte Tag des Workshops.
Am fünften Tag haben die Teilnehmer die wichtige Aufgabe, das Material zu sichten und den Film zu schneiden. Im Frühjahr wird der Film in einer Ausstellung feierlich präsentiert.

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