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In Regenbogenfabrik: Geschichte der Verkehrswege zwischen Berlin und Stettin

 

 

Geschichte der Verkehrswege zwischen Berlin und Stettin

Vortrag von Dr. des. Andreas Jüttemann

27.10.15 | 20 Uhr | RegenbogenKino

in Kooperation mit der Regenbogenfabrik und dem Verein Städtepartner Stettin

In den letzten beiden Jahrhunderten gab es – bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs – zwischen der Großstadt Berlin und der etwa 120 km entfernt liegenden Hafenstadt Stettin eine enge Beziehung. Nach der Entwicklung des Stettiner Industriehafens kommt es im 19. Jahrhundert zu einer intensiven infrastrukturellen Verflechtung mit Berlin.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Stettin eine Stadt mit einem teilweise weggebrochenen Hinterland, da die westlich und südlich vorgelagerten Regionen bereits zur sowjetischen Besatzungszone gehörten. Stettiner und Berliner durften nur unter strengen Auflagen die jeweils andere Stadt besuchen. Zum Zeitpunkt der Deutschen Wiedervereinigung 1990 waren die Verbindungen zwischen Stettin und Berlin fast auf dem Nullpunkt angelangt und mussten danach mühsam wieder aufgenommen werden.

Viele Hürden bestehen aber auch heute noch: Der Eisenbahnverkehr zwischen Berlin und Stettin hat noch nicht das Vorkriegsniveau erreicht. Dennoch entwickelte sich in den letzten 20 Jahren bereits ein recht reger Wirtschafts- und Kulturaustausch zwischen den beiden Städten. Beide Städte wachsen wieder enger zusammen.

Der Vortrag soll neben der Geschichte der Verkehrswege von Berlin nach Stettin auch die Entwicklung und Zukunft der Verflechtungen zwischen beiden Städten aufzeigen.

Andreas Jüttemann (29), promovierter Infrastrukturhistoriker und Diplom-Psychologe, arbeitet an der Technischen Universität Berlin am Institut für Arbeitslehre und berufliche Bildung. Zu seinen Forschungsinteressen gehört deutsch-polnische Geschichte. Er betreibt einen Berlin-Szczecin-Blog und eine Internetseite zur Stettiner Straßenbahn.

Eintritt frei - Spenden willkommen.

 

Wir freuen uns auf Euren Besuch.